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aktualisiert: 25. März 2011 Ausstellung 25. März bis 10. April 2011

Martin Chramosta, Gianin Conrad, Lysann König, Philipp Madörin, Martina Schnyder, Steven Schoch, Aline Zeltner,
Studierende des Institutes Kunst der HGK Basel, FHNW, (BA, MA), zeigen Arbeiten in Raum und Ton
Leitung: Félix Stampfli
[zu den Ausstellungsbeiträgen]

Vernissage: Fr 25. März, 19 Uhr, Eröffnung und Einführung, Bar
Performances: Sa 2. April, 19 Uhr, Bar ab 18 Uhr:
Nara Pfister; Sebastian Mundwiler; Claudia Waldner; Spoolder&Schoch
Performances: Sa 9. April, 19h, Bar ab 18 Uhr: DAR; Jasmin Glaab
Öffnungszeiten: Do und Fr 16-19 Uhr, Sa und So 13-16 Uhr
Ochsengässli 7, 5000 Aarau
www.kunstraumaarau.ch
www.fhnw.ch/hgk/iku
Zur Ausstellung
Im Erdgeschoss begegnet den Besucherinnen und Besuchern je eine interaktive Arbeit von Lysann König (Oh Darling Wont you Move?) und Philipp Madörin (TeleKineVision I), wobei sich die letztere erst im 2. Stock als Ganzes erschliessen lässt.
Betritt man den Kunstraum im oberen Stockwerk, steht man dem unüberhörbaren «Little Rockstar» von Martin Chramosta gegenüber. Das Weitergehen zum zweiten Raum, wird durch die stille, jedoch buchstäblich «geladene» Installation, mit dem Titel «Erinnerung» von Martina Schnyder begleitet. Gleich nach dem Eingang in den nächsten Raum trifft man auf die komplexe Videoinstallation «Kontemplation II» von Steven Schoch. Die Fortsetzung der beiden oben erwähnten Arbeiten im Erdgeschoss von Aline Zeltner (Triregio) und Philipp Madörin erschliessen sich im selben Raum. Gianin Conrad’s «Exhibitionwall» offenbart sich implizit als solche geheimnisvoll an selbem Ort.
Das breite, heterogene Spektrum der Arbeiten wird u.a. durch die Gemeinsamkeit verbunden, dass alle Ausstellungsbeiträge in irgend einer Form durch einen elektrischen Schalter in Betrieb gesetzt werden (was in der Folge zum Ausstellungstitel führte). Die Befragung und die Nutzung der gegenwärtigen technischen Mittel sind Fragen und Strategien der Kunst und somit auch zentrale Fragen der Kunstausbildung. Einige der ausgestellten Arbeiten versuchen mit offenen Anordnungen und interaktiven Konzepten, den Menschen als aktiven und autonomen Mitgestalter technischer Nutzungs- und Kommunikationsprozesse ins Zentrum zu rücken. Weitere zentrale Fragen stellen andererseits jene Arbeiten, welche den Eigensinn des genutzten Mediums fokussieren. Technische Medien sind dem zu Folge hier nicht nur Transportmittel von Inhalten.
Technische Einrichtungen und Mediensysteme werden in den vorliegenden sieben Arbeiten genauso selbstverständlich genutzt, wie klassische Werkstoffe der Kunst. Die hier gezeigte Ungezwungenheit und Klugheit im Umgang mit technischen Mitteln macht neugierig. Ich bin gespannt auf die weiteren Projekte dieser Studierenden im Rahmen der Ausbildung und darauf, wie ihre Arbeiten später in der Kunstwelt zum Ausdruck kommen werden.
Félix Stampfli

